ZISOFT – PAK

Ausgangslage

Schutzanlagen für den Bevölkerungsschutz

Als Schutzanlagen bezeichnet man Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen, geschützte Sanitätsstellen und geschützte Spitäler. Sie dienen primär dazu, die Führungsfähigkeit und die Bereitschaft der Mittel des Bevölkerungsschutzes sicherzustellen.

Die Schweiz verfügt bei den Schutzbauten über einen sehr guten Ausbaustand. Deshalb steht nicht mehr der Bau von Schutzräumen und -anlagen im Vordergrund, sondern die Werterhaltung der bestehenden Infrastruktur. Die wichtigsten Massnahmen sind die periodische Schutzraumkontrolle (PSK), der regelmässige Unterhalt und die periodische Anlagekontrolle (PAK) sowie die Erneuerung (Substanzerhaltung) von Schutzräumen. Kontrollen und Unterhalt sind in Weisungen des Bundes vorgegeben.

Um die Vorgaben des Bundes zur Anlagekontrolle zu erfüllen, müssen die Anlagen mittels der Checkliste des Bundes im Turnus von 10 Jahren kontrolliert und gewartet werden.

Fremdnutzung von Schutzbauten

Die Schutzbauten sind primär für den Schutz der Bevölkerung und die Sicherstellung der Bereitschaft der Mittel des Bevölkerungsschutzes im Falle eines bewaffneten Konflikts konzipiert. Eine Nutzung der öffentlichen Schutzbauten zu anderen Zwecken in normalen Zeiten ist durchaus erlaubt und wird von vielen Gemeinden praktiziert. Die Gemeinden können damit zusätzliche Raumbedürfnisse abdecken, etwa für Truppenlager, (Ferien-)Unterkünfte, Vereinslokale, Garderoben usw. für interessierte Private oder Vereine. Für die Verwaltung dieser Vermietungen stellen wir unser Modul Bauten Vermietung für die effiziente Abwicklung und Verwaltung der Mietverträge zur Verfügung.

Die neue ZISOFT PAK Software basiert auf den neusten Technologien. Die Daten können wahlweise in unterschiedlichen Datenbanksystemen gespeichert werden. Standardmässig wird der Microsoft SQL-Server eingesetzt. Die Applikation teilt sich in unterschiedliche Services, durch welche sich die Daten schnell und sicher im Internet publizieren lassen. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt über HTTPS.

Für den Betrieb der Anwendung wird jeder Internet-Browser unterstützt (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox). Beim Windows Internet Explorer wird die Version 11 vorausgesetzt. Zur Darstellung wird der bereits installierte Browser verwendet. Die Software kann auf jedem Endgerät ohne Installation genutzt werden.

Spezielles

Startklar

Im Modul ZISOFT PAK ist die Checkliste des Bundes bereits im Auslieferungszustand integriert. Die Zuordnung der Kontrollpunkte zur Objektart ist vorgegeben und vorhanden. Auf Knopfdruck kann eine Vorlage zur Schutzbaute anhand der Objektart generiert werden. Diese Vorlage bildet die Basis für die wiederkehrenden Kontrollen. Sind Abweichungen zur Checkliste der Objektart notwendig, können entsprechende Kontrollpunkte per Mehrfachselektion einfach der Schutzbaute hinzugefügt oder entfernt werden.

Übersichtlich und intuitiv

Durch einmaliges Anlegen von Vorlage-Checklisten zu einer Anlage ist der administrative Aufwand zur PAK auf ein Minimum reduziert. Auf Knopfdruck steht die Checkliste zur aktuellen Kontrolle zur Verfügung, inklusive Termineingaben von RBB- oder TWE-Projektierungen.

Die periodische Anlagekontrolle wird an einer zentralen Stelle generiert, geprüft und ausgewertet. Dem Nutzer stehen bei Bedarf weiterführende Informationen zur Schutzbaute, wie zum Beispiel Adressen, Ventilationsaggregate, Objektarten, u.v.m. zur Verfügung.

Über ein Ampelsystem ist innerhalb der Checkliste direkt ersichtlich, welche Kontrollpunkte noch nicht abgeschlossen sind und welchen Schweregrad die offenen Kontrollpunkte haben. Durch die visuelle Kontrolle der Checkliste ist mühsames Suchen innerhalb der Liste hinfällig. Auch auf der Anlage ist der schwerwiegendste Mangel direkt über das Ampelsystem sichtbar.

Die Bundescheckliste kann auf Knopfdruck zur PAK generiert werden und beinhaltet sowohl die kontrollierten Punkte mit den jeweiligen Informationen zur Behebung, als auch die entsprechenden Titel und weiterführende Informationen zur Schutzbaute, wie zum Beispiel Anzahl SP, historische Kontrollinformationen oder Einrichtungsinformationen.

Historie

Die Checkliste zur Schutzbaute wird historisch geführt und steht jederzeit zur erneuten Auswertung zur Verfügung. Durch die Einschränkung der Auswertung auf das Kontrolldatum kann eine bereits abgeschlossene Anlagekontrolle erneut ausgewertet werden.

Durch die Unterscheidung ob ein Kontrollpunkt in Ordnung ist, oder ob er behoben wurde, kann über die Historie ermittelt werden, welche Bereiche einer Anlage fehleranfällig sind.

PAK

0.12 MB

Auf Knopfdruck eine Vorlage zur Schutzbaute generieren und als Basis für wiederkehrende Kontrollen verwenden. Checkliste des Bundes ist integriert.

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