ZISOFT – Bauten

Ausgangslage

Jeder und jedem ein Schutzplatz

Schutzbauten werden primär für den Fall des bewaffneten Konflikts erstellt, können aber auch bei Katastrophen und in Notlagen als Notunterkünfte genutzt werden. Der Grundsatz lautet: Jeder Einwohnerin und jedem Einwohner soll ein Platz in einem Schutzraum in der Nähe des Wohnorts zur Verfügung stehen. Landesweit gibt es rund 360'000 Personenschutzräume, zudem gut 2300 Schutzanlagen. Damit sind heute in dieser Schutzinfrastruktur nur noch örtliche Lücken zu füllen.

Sind in einer Gemeinde zu wenig Schutzplätze vorhanden, so haben Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer beim Bau von Wohnhäusern Schutzräume zu erstellen, auszurüsten und zu unterhalten. Allerdings müssen Schutzräume grundsätzlich nur noch bei grösseren Überbauungen erstellt werden (ab 38 Zimmern bzw. 25 Schutzplätzen). Ausnahmen davon sind in Gemeinden unter 1000 Einwohnern möglich. In Gebieten, in denen zu wenig Schutzräume vorhanden sind, haben die Gemeinden (öffentliche) Schutzräume zu erstellen, auszurüsten und zu unterhalten. Wird beim Hausbau kein Schutzraum erstellt oder ist der Schutzplatzbedarf gedeckt, hat die Hauseigentümerin oder der Hauseigentümer einen Ersatzbeitrag zu entrichten.

Schutzanlagen

Als Schutzanlagen bezeichnet man Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen, geschützte Sanitätsstellen und geschützte Spitäler. Sie dienen primär dazu, die Führungsfähigkeit und die Bereitschaft der Mittel des Bevölkerungsschutzes sicherzustellen.

Werterhaltung

Die Schweiz verfügt bei den Schutzbauten über einen sehr guten Ausbaustand. Deshalb steht nicht mehr der Bau von Schutzräumen und -anlagen im Vordergrund, sondern die Werterhaltung der bestehenden Infrastruktur. Die wichtigsten Massnahmen sind die periodische Schutzraumkontrolle, der regelmässige Unterhalt und die periodische Anlagekontrolle sowie die Erneuerung (Substanzerhaltung) von Schutzräumen. Kontrollen und Unterhalt sind in Weisungen des Bundes vorgegeben.

© Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Die neue ZISOFT Schutzbauten Software basiert auf den neusten Technologien. Die Daten können wahlweise in unterschiedlichen Datenbanksystemen gespeichert werden. Standardmässig wird der Microsoft SQL-Server eingesetzt. Die Applikation teilt sich in unterschiedliche Services, durch welche sich die Daten schnell und sicher im Internet publizieren lassen. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt über HTTPS.

Für den Betrieb der Anwendung wird jeder Internet-Browser unterstützt (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox). Beim Windows Internet Explorer wird die Version 11 vorausgesetzt.

Spezielles

Alle Informationen inkl. Rechnungen, verwendete Ersatzbeiträge, Adressen, etc.

Alle zusammenhängenden Informationen zu den Bauten wie Übersichten nach Objektarten, verwendete Ersatzbeiträge, verkaufte Schutzplätze, Adressen erlauben einen einfachen Zugriff auf alle Informationen welche im Tagesgeschäft benötigt werden, ohne langwierige Listen zu drucken.

Statistiken innert Sekunden über Schutzplätze/Objektarten, etc.

Die Bundesstatistiken der Schutzplatzübersicht können nach verschiedenen Kriterien generiert werden. In Sekundenschnelle stehen die Resultate am Bildschirm zur Verfügung, unabhängig der Menge der selektierten Daten.

Vermietung von Objekten

Bauten können in allen Ebenen (Baute, Teilbauten, Räume) an verschiedene Mieter in verschiedenen Rhythmen (Tag, Monat, Jahr) vermietet werden. Eine Belegungsplanung zeigt die Zeiträume an, in denen der Bau vermietet ist.

Schnittstellen

GWR

Bei der GWR-Schnittstelle (Gebäuderegister) werden automatisch das entsprechende eidgenössische Strassenverzeichnis inkl. den politischen Orten und Postzustellorten abgebildet. Somit stimmen Ihre Objektadressen und alle weiteren Daten mit dem Bundesamt für Statistik überein.

Kantonale Gebäudeversicherung

Um möglichst aktuelle Adressen der Eigentümerschaft und Verwaltungen der Gebäude zu erhalten ist eine Schnittstelle zur kantonalen Gebäudeversicherung möglich. Dadurch wird die Datenqualität der Adressen gesteigert. Dies hat zur Folge, dass die Rücksendungen bei Briefen auf geringen Niveau gehalten wird.

SAP

Die komplette Rechnungsabwicklung über SAP ist integriert. Die entsprechenden Rechnungen (Gebühren, Ersatzbeiträge, Verfügungen, etc.) wird im ZISOFT erfasst und über einen regelmässigen Job an SAP übergeben. Durch die SAP-Rückschnittstelle werden im ZISOFT die entsprechenden Rechnungspositionen mit den Informationen wie z.B. Zahldatum, Mahndatum, Stornodatum aus SAP ergänzt. Dadurch ist die Gewährleistung der Datenkonsistenz aus Sicht Finanzkontrolle gegeben.

Weitere Schnittstellen

Durch die Flexibilität von ZISOFT sind weitere Schnittstellen möglich, z.B.:

  • Capitastra
  • GIS
  • Einwohnerkontrollen

Bauten

0.19 MB

Komplettmodul für Bauten, Ersatzbeiträge, Vermietung inkl. Schutzplatzstatistiken

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