Rhein-Main Deponie – RMD – das sind drei Buchstaben, die in Hessen für umweltbewusste Abfallentsorgung, Müllverwertung, Recycling und regenerative Energiegewinnung stehen. Was mit einer ausgebeuteten Kiesgrube 1968 begann, ist heute ein innovatives Unternehmenskonsortium, das sich „Energie, Rohstoffe und Abfall“ auf die Fahne geschrieben hat. Der Main-Taunus-Kreis und der Hochtaunuskreis sind die heutigen Gesellschafter der Rhein-Main-Deponie GmbH mit den Tochterunternehmen Main-Taunus-Recycling GmbH und Rhein-Main-Deponienachsorge GmbH, sowie die Beteiligung an der SAVAG Südhessische Abfallverwertungs GmbH und der BIOMA Biomasse Rhein-Main GmbH. Und die Gesellschaft wächst weiter, denn die Nachfrage nach Ökostromgewinnung ist nicht erst seit der Atomkatastrophe von Fukushima ein Kernthema der RMD. Energiegewinnung aus Holz, Methangas, Biogas, Photovoltaikanlagen und Sonnenkraftwerke sind einige der wichtigsten Aspekte im Deponiepark Wicker sowie im Deponiepark Brandholz, die heute schon viele Haushalte im Rhein-Main-Gebiet mit Strom versorgen.
Solch ein auf Wachstum orientiertes Unternehmen muss aber auch seine internen Prozesse im Workflow optimieren. Die Geschäftsführung der RMD wollte weg von den steigenden Papierfluten, hin zu mehr Transparenz und vereinfachten Abläufen. Johann Gehlen, Prokurist und Abteilungsleiter des Finanz- und Rechnungswesens, leitete die Zusammenarbeit mit ARCFLOW und führte die RMD Anfang 2012 in ein neues Zeitalter des Dokumentenmanagements. Heute werden von den Mitarbeitern an 4 Standorten über 10.000 eingehende Belege pro Jahr in das Dokumentenmanagementsystem (DMS) von ARCFLOW eingegeben. Auf alle relevanten Dokumente kann nun ortsunabhängig zugegriffen werden, Informationen sind transparent für alle User und die Zeitersparnis überzeugte auch den letzten Skeptiker. „Das DMS von ARCFLOW ist von den Mitarbeitern sehr gut angenommen worden.“ so Johann Gehlen „Wir haben im Vorfeld Mitarbeiterschulungen durchgeführt und das ARCFLOW-Team steht immer für Rückfragen zur Verfügung. Derzeit werden die Eingangsrechnungen gescannt und vollautomatisch den passenden Lieferantenmappen zugeordnet. Per Workflow werden die Rechnungen den Sachbearbeitern und Kostenstellenverantwortlichen zugeteilt. Wir konnten Arbeitsprozesse vereinfachen, haben es erreicht, dass die Rechnungen eine zügigere Durchlaufzeit im Unternehmen haben und können somit Zahlungsziele – im Besonderen die Skontofristen – besser einhalten. Das spart uns nicht nur Zeit, sondern auch Geld.“ Eine Volltextsuche erleichtert die Recherchemöglichkeiten und schafft auch einen besseren Durchblick, da die Belege einsehbar sind.
Die Entwicklung des DMS hatte einen sehr straffen zeitlichen Rahmen. In nur wenigen Monaten hat ARCFLOW in enger Zusammenarbeit mit den Projekt-Verantwortlichen der RMD die individuellen Bedürfnisse und Begebenheiten dieses umweltorientierten Unternehmens herausgearbeitet und ein offenes System mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten entwickelt. Damit ist für den Bereich des professionellen Dokumentenmanagements der nächste Schritt in eine erfolgreiche Zukunft der Rhein-Main Deponie gesichert.
Foto: RMD Rhein-Main Deponie GmbH

