Mit der aktuellen Version von ARCFLOW (4.1.09) werden sowohl ein 32-Bit Client, als auch ein 64-Bit Client ausgeliefert. Auch wenn hier reflexartig „Hurra, mehr ist besser!“ gerufen wird, sollten ein paar Überlegungen angestellt werden:
Was ändert sich, wenn ich das neuste Update einspiele?
Das Update kann wie gewohnt eingespielt werden. Nach dem Update wird dann wie bisher die 32-Bit Anwendung gestartet. Lediglich der Speicherort für die ARCFLOWAPI ändert sich („…\Client\lib\api-w32“). Wird gleichzeitig die ARCFLOWAPI in der entsprechenden Anwendung aktualisiert, muss auch hier nichts angepasst werden.
Der zugrundeliegende Datenbankserver ist bereits ein 64-Bit Prozess. Hier ergeben sich daher keine Anpassungen. Auch bei den Serviceprogrammen (Index-,- Job- und Officeserver) müssen keine Anpassungen vorgenommen werden.
Wie kann ich den 64-Bit Client starten?
Für die Verwendung des 64-Bit Clients ist keine Neuinstallation des Programms notwendig. Es müssen lediglich die Aufrufe des ARCFLOW-Clients und des ARCFLOW-Agents angepasst werden. Die entsprechenden Verknüpfungen befinden sich im Verzeichnis „…\Client\Links“. Das aufgerufenen Programm „c16_winc.exe“ bzw. „c16_apgi.exe“ muss in „c16_apgi_w64.exe” geändert werden. Der Pfad und die Aufrufparameter bleiben gleich.
Hier gilt es zu beachten, welche Software sonst noch auf dem System installiert ist. Haben wir auf dem System ein 32-Bit Office-Paket installiert, kann keine Kommunikation mit Office hergestellt werden. Das Versenden von E-Mail über Outlook und die Anzege von Office-Dokumenten mit dem „Office-Objekt“ in ARCFLOW funktionieren nicht mehr. Hier muss die 64-Bit Version der entsprechenden Software installiert werden. Ist für die Anzeige die „HTML-Vorschau“ eingestellt, entsteht für die Anzeige von Office-Dokumenten kein zusätzlicher Aufwand.
Welche Vorteile kann ich bei der Verwendung des 64-Bit Clients erwarten?
Ein Programm mit einer 64-Bit Architektur kann grundsätzlich einen größeren Speicherbereich ansprechen. Das wirkt sich nur aus, wenn das entsprechende System über mehr als 4 GB RAM verfügt. Der Umgang mit großen Datenmengen geht dadurch schneller. In Bezug auf ARCFLOW sollte sich das im Bereich der OCR-Erkennung auswirken. Die OCR wird nicht nur durch den Officeserver, sondern auch auf dem Client ausgeführt, wenn der Stapelscan verwendet wird. Das Umstellen des Officeservers auf den 64-Bit-Client ist zu empfehlen.
Nähere Informationen gibt Ihnen gerne der ARCFLOW Support.

