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ArcFlow-Ballooning – Informationen

Fakten rund um den Ballon

Der ArcFlow-Ballon ist im aufgerüsteten Zustand etwa 28 Meter hoch und umfasst ein Volumen von 3.400 Kubikmetern. Er funktioniert wie alle Ballone nach dem Auftriebsprinzip, das Archimedes vor mehr als zweitausend Jahren entdeckt hat. Danach ist warme Luft leichter als kalte und steigt demzufolge nach oben. Da der Ballon leichter ist als der Auftrieb der darin befindlichen Luft, steigt auch er mit nach oben. Ein mit Propangas betriebener Brenner erhitzt die Luft in der Hülle des Ballons. Der Ballon steigt auf etwa 300 Metern Höhe.

Damit sich der Ballon steuern lässt, ist er mit einem Drehventil ausgestattet. Das ermöglicht dem Piloten, den Korb nach links oder rechts um die eigene Achse zu drehen. Somit kann er selbst bestimmen, welcher Teil des Korbes in Fahrtrichtung zeigt. Der Pilot kann dann nur indirekt Richtung, Geschwindigkeit und Höhe beeinflussen, indem er beispielsweise Windrichtungen und -geschwindigkeiten ausnutzt und die Luft in der Hülle mit dem Brenner erwärmt oder abkühlen lässt.

Geschichte des Ballonfahrens

Der Heißluftballon zählt zu den ältesten Luftfahrzeugen der Menschheit. Er wurde von den Brüdern Joseph Michel und Jacques Etienne Montgolfier erfunden, nach denen der erste Heißluftballon „Montgolfière“ benannt wurde. Aus der Beobachtung, dass Rauch nach oben steigt, schlossen die Brüder, dass dieser, in einem leichten Behälter verpackt, den gesamten Behälter nach oben ziehen müsste. Dabei gingen sie irrtümlich davon aus, ein neues, leichtes Gas entdeckt zu haben. Die erste Ballonfahrt fand im Juni 1783 statt – Menschen waren dabei noch nicht an Bord. Erst nach der erfolgreichen Beförderung von drei Tieren – ein Hahn, eine Ente und ein Hammel – wagten Jean-François Pilâtre de Rozier und François d'Arlandes fünf Monate später die erste Fahrt mit dem Ballon.